Störender Betonmast wurde entfernt


Ein 13 Meter langes Betonmonstrum macht Platz und gibt den den Blick frei auf das 175 Jahre alte Gebäude.

28 Jahren lange stand in Selters neben dem historischem Gebäude in der Kirchstraße 10 a+b ein 13 Meter hoher Betonmast. Am Freitag, dem 25. August 2017, wurde dieser abgerissen. Schon in den Wochen vorher hatte die Elektrizitätswerk Hammermühle Versorgungs GmbH (EWH) eine Trafostation verlegt.

Der Betonmast vor dem historischen Gebäude in Selters wird abgerissen.

"Endlich ist der Blick auf das denkmalgeschützte Gebäude wieder fast uneingeschränkt frei", sagte der 1. Stadtbeigeordnete Hanno Steindorf, "dies ist eine weitere Aufwertung des Stadtbildes". Die Rede ist von der Evangelischen Kirche und den beiden Seitenflügeln, die als Schule gebaut worden waren und später als Rathaus und Bücherei gedient hatten. In diesem Jahr feierte Selters den 175. Geburtstag des streng klassizistischen Gebäudes. Die Sanierung der beiden Seitenflügel steht kurz vor der Fertigstellung.

Der aus Beton bestehende Niederspannungsfreimast konnte entfernt werden, weil die EWH derzeit viele Spannungsleitungen in den Boden verlegt und eine Trafostation an einen anderen Standort versetzt hat. Die wenigen noch verbleibende Freileitungen trägt ein kleiner Freimast in der Amtsstraße.

Thomas Tönges, Geschäftsführer EWH erklärte, dass die Verlegung der Leitungen in den Boden zwar teurer, aber wartungsärmer sei. Außerdem könne man Kabel mit größeren Querschnitten verlegen und das Netz dadurch leistungsfähiger machen. Im Rahmen der Umbauten wurden über 40 Haushalte an die Bodenverlegung angeschlossen.

Techniker Hans-Jürgen Alhäuser und Thomas Tönges, Geschäftsführer der EWH nach dem Abriss des 13 Meter langen Betonmonstrums.

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