Seniorenzentrums St. Franziskus wurde feierlich eröffnet


(v.l.n.r.) Schwester Theresia Winkelhöfer (künftige Provinzoberin ADJC), Sr. Simone Weber (amtierende Provinzoberin ADJC), Mark Uhmeier (Geschäftsführer WI-IMMOGroup GmbH), Christiane Kröfges (Einrichtungsleiterin Seniorenzentrum St. Franziskus, Selters), Hanno Steindorf (1. Beigeordneter der Stadt Selters), Klaus Müller (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters), Manfred Sunderhaus (Geschäftsführer der Katharina Kasper Holding GmbH), Elisabeth Disteldorf (Geschäftsführerin der Katharina Kasper ViaSalus GmbH).

Bei strahlendem Sonnenschein feierte das neue Seniorenzentrum St. Franziskus in Selters seine Eröffnung und gewährte den vielen Besuchern Einblick. Genügend Schatten bot ein Festzelt, das bereits zum morgendlichen Gottesdienst gut gefüllt war. Den Gottesdienst gestalteten der Pastoralreferent Andreas Kratz und Pfarrer Peter Boucsein gemeinsam.

Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin der Katharina Kasper ViaSalus GmbH, betonte die Bedeutung einer pflegerischen Versorgungskette für die Region Selters mit dem klaren Ziel, jederzeit ein bedarfsgerechtes Angebot für die Menschen der Region zu schaffen. Auch Vertreter der WI-IMMOGroup waren vor Ort und lobten die planmäßige Einhaltung des Bauprojektes. Einen für alle Beteiligten emotionalen Moment schuf Sr. M. Simone Weber ADJC: Zum Erstaunen aller übergab sie der neuen Einrichtungsleiterin Christiane Kröfges den Spaten, der bereits für den Spatenstich des neuen Hauses verwendet wurde. "Ich habe allen verboten, den Spaten sauber zu machen", berichtete Schwester Simone mit einem Augenzwinkern. "Jetzt klebt sogar noch der Dreck vom Spatenstich daran." Schöne Ideen hatten auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters, Klaus Müller, und der erste Beigeordnete der Stadt Selters, Hanno Steindorf. Sie überreichten der Einrichtungsleiterin Christiane Kröfges die Wappenteller der Verbandsgemeinde und der Stadt Selters. Hierdurch soll die Verbundenheit der Verbandsgemeinde und der Stadt Selters zum Seniorenzentrum symbolisieren werden. Christiane Kröfges erzählte in ihrer humorvollen Art von lustigen Anekdoten, die sie als Kölsches Mädchen im Westerwald erlebt hatte und brachte ihre Zuhörer damit herzlich zum Lachen.

In kleinen Gruppen wurden Interessenten durch das Seniorenzentrum geführt. Zudem informierten sich Besucher über die umfangreichen Angebote der neuen Einrichtung am Infostand des ambulanten Pflegedienstes "Hilfe Daheim". Ein Erfahrungsparcours zum Thema Demenz erregte großes Interesse und führte die Gäste in die Sinneswelt von demenziell veränderten Menschen ein. Für Musik sorgte die Band "Orange Moon". Die kleinen Gäste hatten mit dem neuen Smartboard viel Freude. Gemeinsam mit Freunden und Familie wurde gespielt und Rätselfragen beantwortet.

Mit circa 6700 Quadratmetern bietet der Bau Platz für 85 Bewohner. Zudem befinden sich im obersten Stockwerk 13 Service-Wohnungen mit einem traumhaften Blick über den Westerwald. Ein eigener Demenzbereich sowie eine Kurzzeitpflege und 12 Tagespflegeplätze gehören zum Angebot. Der helle und freundliche Eingangsbereich mit integrierter Tagespflege lädt Bewohner und Besucher zum Verweilen ein. Die Zimmer verfügen über modernes Mobiliar und ein großes Badezimmer. Durch die großen Fenster in jedem Zimmer werden die Räume in eine helle und freundliche Atmosphäre getaucht.