Kita Sonnenschein eröffnete Krippe

Tag der offenen Tür gab Einblicke in die pädagogische Arbeit


Foto: Leyendecker

Feierlich eröffnete die Kindertagesstätte Sonnenschein in Selters ihre Krippe für Kinder unter zwei Jahren mit einem Tag der offenen Tür. Familien der Kita sowie Bürger und Bürgerinnen aus Selters und Umgebung waren gekommen.

Die Leiterin der Einrichtung, Elke Pollatz, wies auf das vielseitige Betreuungs- und Bildungsangebot der Kita hin, die mit der neuen Krippe, den Ganztagesplätzen und einer Öffnungszeit von täglich 9,5 Stunden einiges zu bieten habe. "Die Kinder stehen bei uns mit ihren Wünschen und Interessen im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit", sagte Elke Pollatz. Und so wirkten sie auch ganz selbstverständlich mit bei der Gestaltung des Festes. Der selbst ausgedachte Tanz der Kinder erstaunte die Besucher. Besonders beim "Freestyle" liefen die Kleinen zu Hochtouren auf, legten graziöse Drehungen und akrobatische Kunststücke aufs Parkett.

Die Gäste schauten sich die Räume der Kita und besonders die der neuen Krippe an. Einblicke in die konzeptionelle Arbeit der Einrichtung gaben dabei die Erzieherinnen, verschiedene Schautafeln und ein Film zum Tagesablauf in der Krippe.

Der Tag der offenen Tür wurde genutzt, um ein Schild feierlich zu enthüllen auf dem steht: "Sprach-Kita: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist". Damit ist die Einrichtung zertifiziert und nimmt teil an einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend. Alltagsintegrierte Sprachförderung vom Krippen- bis zum Vorschulkind sollen damit sichergestellt werden. Wie dies speziell in der Kita Sonnenschein umgesetzt wird, wurde auf Schautafeln präsentiert und von Ulrike Keßler, der Sprachexpertin der Einrichtung, erläutert.

Viele Gespräche, Stärkung am abwechslungsreichen Büffet und Aktionen für die Jungen und Mädchen machten einen bunten Nachmittag aus der Veranstaltung. Attraktion des Tages war das Theaterstück zu dem Märchen Schneewittchen. Eltern und Erzieherinnen hatten es in einem intensiven Workshops unter der Regie von Ulrike Keßler eingeübt. Kinder und Erwachsene verfolgten mit Spannung das Märchen und staunten über die Professionalität der Aufführung.

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