Libellen - fliegende Edelsteine in Selters

Stadt Selters präsentiert Fotos von Winfried Arzbach und einen Vortrag von Prof. Dr. Thomas Wagner


Stadtbürgermeister Rolf Jung, Winfried Arzbach laden ein zur Beschäftigung mit Libellen, den "fliegenden Edelsteinen", in Selters.

Am Sonntag, 12. März um 17 Uhr, nähern sich ein Vortrag und eine Fotoausstellung im Stadthaus Selters den Libellen. "Fliegende Edelsteine in Selters" nennt sich die Auswahl aus Hunderten von Bildern, die Winfried Arzbach an einem Gewässer in Selters gemacht hat. Der Zoologe Prof. Dr. Thomas Wagner von der Universität Koblenz - Landau gibt Einblicke in das auffällige Verhalten der großen und farbenprächtigen Insekten.

Vortrag und Fotos laden ein

Viele Stunden hat Winfried Arzbach zwischen Schilf und Teich in Selters verbracht, unzählige Fotos sind dabei entstanden. Sie zeigen Libellen an Halmen, im Flug und immer wieder bei der Paarung. Geduld beim Fotografieren der schnellen Insekten und viel Arbeit bei der Auswahl und Bearbeitung der Fotos waren nötig, um den Besuchern diese faszinierenden Einblick in das Leben der fotogenen Tiere zu geben. Seine Bilder dienen weniger der dokumentarischen Darstellung, viel mehr nähert er sich den Insekten aus der Perspektive der Fotografie: "Mich haben die grazilen und so präsenten Tiere fasziniert und nicht mehr losgelassen", sagt der Hobbyfotograf.

Dr. Thomas Wagner stellt in seinem Vortrag die Besonderheiten im Körperbau der Libellen und ihre Lebensweise vor, gibt Einblicke in das oftmals skurrile Fortpflanzungsverhalten und stellt die häufigsten Arten vor, die sich teils auch am heimischen Gartenteich entwickeln und bewundern lassen. Besucher erfahren auch, warum sie an ihrem Teich, keine Libellen erwarten können, wenn dort Fische eingesetzt wurden und mit welchen einzigartigen Mitteln die Insekten Jagd auf alles machen, was sie bewältigen können. Libellen lebten schon, bevor die Dinosaurier oder gar die Säugetiere die Erde bevölkerten.

Die Veranstaltung findet im Stadthaus Selters, in der Rheinstraße 22 statt. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten. Gerahmte Fotos können vor Ort erstanden werden.

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