Auf der Suche nach den Schwächen und Chancen

Stadterkundung lädt zu vier Routen durch Selters ein


Themen für die Stadterkundung bildeten sich aus den Wünschen Selterser Bürgerinnen und Bürger

Am Samstag, 5. September, machen sich Selterser auf den Weg, die eigenen Stadt zu erkunden. Dabei werden gezielt jene Orte aufgesucht, die Schwächen zeigen, wo es Veränderungen geben kann und die in den Fokus der Zukunftswerktstatt geraten könnten. Stadtbürgermeister Rolf Jung lädt ein, sich zu engagieren: „Der Rundgang und die Workshops sind eine große Chance, sich einzubringen und an der Gestaltung der Stadt mitzuwirken.“

Auf vier Routen geht es entlang der Gewässer, in die Saynbach-Aue, an den Kälberbach und dorthin, wo es die Teilnehmer für wichtig erachten. „Wir bereiten vier Routen vor“, sagt Stadtplaner Friedrich Hachenberg, „sind aber flexibel für die Wünsche der Teilnehmer, denn die Bewohner wissen viel besser, wo etwas im Argen liegt.“ Zwei Stunden lang werden sich die Gruppen einem der Themen auf dem Rundgang widmen. Es wird gehen um: „Freiräume, Plätze und Ökologie“, „Miteinander, Kultur und Soziales“, „Bauen, Wohnen und Erneuerbare Energien“, sowie um „Mobilität“. In jeder Gruppe wird ein ausgewiesener Experte vom begleitenden Planungsbüro Stadt-Land-plus und ein Mitglied der Stadtverwaltung mitgehen. Interessenten werden gebeten, sich bei der Stadtverwaltung anzumelden (02626 9250651, sekretariat@stadt-selters.de). Die Rundgänge beginnen alle zentral um 15 Uhr am Marktplatz.

Die Themen für die Rundgänge wurden bei der Auftaktveranstaltung der Zukunftswerkstatt festgelegt. Es sind auch die Themen der Workshops, in denen Ideen und Projekte in den nächsten Wochen definiert werden sollen. Diese landen dann später als konkrete Handlungsvorschläge auf dem Tisch der Planer und Entscheider. Die Zukunftswerkstatt Selters ist ein groß angelegtes Projekt der Mitbestimmung und Mitgestaltung.

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